Jahresendturnier 2018

Der Älteste war der Erfolgreichste beim Jahresendturnier

Sonneberg. Der 1. SVC 04 hatte nach seiner richtig gelungenen Weihnachtsfeier für alle noch ein Highlight in petto, das Jahresendturnier am 27. Dezember in der Lohau-Halle. In der vorher durchgeführten Mitgliederversammlung blickte man auf die Erfolge des Jahres, vor allem im Nachwuchsverein zurück, und der Bericht der Kassenprüfer bescheinigte, dass der Vorstand unter Leitung von Christian Kökow nund der Schatzmeister entlastet wurde, und man die Aufgaben im kommenden Jahr mit Elan  angehen kann. So stehen im März im weiblichen Nachwuchsbereich Thüringenmeisterschaft und Regionalmeisterschaft in zwei Altersklassen, und das noch am gleichen Tag, an. 

Für den 1. Sonneberger Volleyballclub war 2018 auf ein aufregendes, ereignisreiches sowie erfolgreiches Jahr, aber  das kommende Jahr könnte, wenn das Glück hold ist, noch erfolgreicher werden.

Im nachfolgenden Vereinsturnier gab es 5 Spielrunden mit wechselnden Mannschaften, denn nach jeder Runde, anders als im Punktspielvolleyball spielten nicht nur die erzielten Punkte, sondern auch die Spielzeit eine wichtige Rolle.

Nach jeder Runde, auf drei Feldern wurde gleichzeitig gespielt, wurden die Mannschaften für die nächste Runde neu ausgelost, und an den Turnschuhen der Aktiven sah man die Siegerbändchen der vorhergegangenen Runde, bei einigen gab es mehrere, bei anderen leider keines, weshalb es am Ende individuelle Turniersieger gab.

Und etwas überraschend gehörten an diesem Abend, das Turnier zog sich über vier Stunden, die  routinierten Oldies zu den Erfolgreichsten, obwohl der Turnieranteil der weiblichen Aktiven bei nahezu 50 Prozent lag, und sich das Spielerspektrum von 13 Jahren bis 59 Jahre erstreckte. Tristan Fröbel, das Sonneberger Talent, mittlerweile fast 1,95 m groß war der Jüngste, und Volker Wunder mit der Älteste. Der stadtbekannte Spezialist für schmackhafte Bockwürste war letztlich dank seiner Routine der Turniersieger mit 9 erkämpften Siegpunkten. Dass Volker seine Bockwürste überwiegend nicht selbst in großen Mengen konsumiert, merkte man an seinen Sprung-Blockaktionen und Angriffsschlägen in den Spielen, er war richtig gut drauf.

Von der Punktebilanz folgten in der Auswertung Klaus Büttner und Andreas Beer. Und wenn auch  keine Spielerin gemäß den Spielpunkten unter den ersten drei waren, Gabi Engelbrecht von der Freizeitmannschaft oder Lea Eichhorn aus der U 16 oder Franziska Kühn aus der U 20 hatten einige starke Szenen. Unter den gestrengen Augen der Nachwuchstrainer Enrico Herbert, Peter Höhn und Peter Reißenweber gab es einige Ballwechsel, die Thüringenligareif waren, und nicht nur die Genannten waren daran beteiligt. 

Zwischen den Spielrunden in den Zehnminutenpausen stärkte man sich am Versorgungsstützpunkt im Vorraum, wie stets bei den Volleyballern sorgten sich mehrere langgediente Vereinsmitglieder um das leibliche Wohl aller in der Halle, und es war ein gelungener Abschluß von 2018.

Doch schon am 6. Januar 2019  wartet ein Top-Jahresauftakt auf alle Volleyball-Fans in Sonneberg.     

Wie bereits kurz berichtet, gastiert am Dreikönigstag um 16 Uhr in der Lohau-Sporthalle gegen den Vorjahres-Vizemeister der 2. Bundesliga Süd der Männer. Der  SV Schwaig als Vizemeister spielt gegen den Vorjahresdritten, die HEITC Volleys Eltmann.

Die Trainer beider Teams, Milan Maric (Schwaig) und Marco Donat (Eltmann), die in der daruffolgenden Woche wieder im Punktkampf agieren, wollen den Fitnesszustand der Mannschaften testen. Für die Eltmanner geht es um vieles, sie als derzeitiger BL-Tabellendritter und Schwaig, gegenwärtig allerdings nur wenige Punkte über den Abstiegsrängen, wollen fit sein für den Januar, in dem es in dieser Liga um vieles geht, denn die Eltmanner müssen zu dem derzeitigen Spitzentaem nach Mainz und empfangen Tabellenführer Grafing, wenngleich  beide auch schon Niederlagen verkraften mussten. Schwaig muss nach Freiburg und Gotha im Januar.

Und Volker Wunder vom Sonneberger Volleyball Club, der Vereinsturnier-Fuchs, wird demnächst mit Stolz weiter Bockwürste und Kaffee verkaufen. – Rolf Müller-


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