Handicap: AnnahmeAm vergangenen Samstag gastierten die Volleyballdamen des Sonneberger Volleyballclubs (SVC) beim derzeit Zweitplatzierten der Thüringenliga, dem SVV Schmalkalden, und unterlagen diesem mit 1:3. Diesmal leider ohne Trainer Rolf Hornschuch, der seinen Pflichten als Geschäftsführer des Bundesligisten VfB 91 Suhl nachkommen musste, traten die SVC-Damen den routinierten Spielerinnen aus Schmalkalden im ersten Spiel des Tages gegenüber.
Die Gastgeberinnen zeigten dann im ersten Satz auch gleich wo´s langgeht. Mit viel Druck in den Aufschlägen und Angriffen gelang es ihnen, im Vergleich zu den Gästen aus der Spielzeugstadt, viele Punkte in Folge zu erzielen. Die Sonnebergerinnen zeigten sich davon stark beeindruckt und hatten demzufolge wenig entgegenzusetzen. Der deutliche Satzverlust (16:25) war die logische Folge. Im zweiten Satz jedoch gingen die Spielzeugstädterinnen zu Beginn in Führung, welche sie auch bis zum Satzende verteidigen konnten. Hauptsächlich durch viel Kampfgeist gelang ihnen das abwechslungsreiche Angriffsspiel der Gegnerinnen abzuwehren und eigene Punkte zu erzielen. Nach einer Schmalkaldener Auszeit beim Stand von 18:23 gelang es diesen durch eine Aufgabenserie noch einmal zu verkürzen. Doch am Ende behielten die Gäste die Nerven, erzielten selbst zwei Punkte und machten so den Satzgewinn perfekt (25:23).
Was allerdings im dritten Durchgang geschah, konnten sich die Sonnebergerinnen auch nach dem Spiel noch nicht erklären. Hatten sie in den Sätzen davor zu viele Kräfte gelassen oder unterschätzten sie jetzt den Kontrahenten gar etwas? Beim Stande von 5:8 nahm Sonneberg die erste Auszeit, da die Mädels sichtlich unkonzentriert waren. Doch auch danach wurde es nicht besser. Wieder eine Aufgabenserie mit sieben direkten Punkten brachte die SVC-Damen noch mehr aus dem Konzept. Die Auszeit beim 6:15 brachte da nur noch wenig, denn die Moral war gänzlich am Boden. Zumindest für etwas Ergebniskosmetik reichte es am Ende noch, doch der Satz ging trotzdem deutlich an den Gastgeber (14:25). Im vierten Durchgang schienen sich die Mädels um Kapitän Doreen Nigbur wieder etwas gesammelt zu haben. Ihre Angriffe wurden wieder härter geschlagen und das Blockverhalten war aggressiver, doch hingen sie den Gastgeberinnen durchweg vier Punkte hinterher. Schließlich war es diesen dann auch vorbehalten den letzten Punkt zum Satz- und Spielgewinn zu erzielen (18:25).
Die zweite Partie des Tages bestritt die Mannschaft aus Gotha gegen Schmalkalden und musste ebenfalls mit 1:3 die Segel streichen. Für die SVC-Damen steht nun eine dreiwöchige Spielpause an, bis sie sich dann am 5. November erstmals vor heimischem Publikum präsentieren können. Bis dahin heißt es allerdings im Training die Annahme und die Durchschlagskraft im Angriff zu verbessern.
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Sonneberg: D. Nigbur, N. Triebel, M.-L. Stegle, T. Uthe, A. Bätz, T. Wittig, R. Züchner, F. Grünbeck