Es geht um die Wurst am Faschingswochenende

Volleyball: Hochbetrieb bei Frauen und der U 16 am Sonnabend und Sonntag in der Lohau-Halle

Sonneberg. Beim ersten Volleyball-Stammtisch des SVC 04, zu dem mehr als ein Dutzend Volleyballfreunde letzten Freitag in das Lutherhaus gekommen waren, wurde ausgiebig über das Erreichte im Vorjahr und die Chancen und Pläne, sowohl bei den Frauen und Mädchen, aber auch im männlichen Bereich diskutiert.

Das Jahr 2019 begann mit mehreren Highlights, und nun stehen, ausgerechnet in der Faschingshochsaison wichtige Weichenstellungen an.

In der Lohau-Sporthalle ist am Wochenende Hochbetrieb mit dem Heimspieltag der Frauen in der Thüringenliga und der Finalrunde der Mädchen der U 16 um die Thüringenmeisterschaft. Und gleichzeitig müssen auch die noch jüngeren Mädchen der U 13 am Sonntag zu Spielen nach Suhl.

Was in den Stammtischdiskussionen im Lutherhaus, an dem nicht nur Vereinsmitglieder und Eltern von Nachwuchsspielerinnen dabei waren, besondere Würdigung fand, war, dass auch im männlichen Bereich der Aufwärtstrend zu verspüren ist.

Und sowohl bei den Frauen wie auch den Männern haben die Aufstiegschancen schon reale Gestalt angenommen haben, sowohl die Herren wie auch die Frauen II werden in der kommenden Saison Verbandsligaluft schnuppern.

Und bei der 1. Frauenmannschaft sollte die Erkenntnis da sein, wir können in der Thüringenliga gewinnen und auch noch weitere Punkte holen.

Das soll am Sonnabend ab 13 Uhr verwirklicht werden, wenn die Mannschaften von Wartburgstadt Eisenach und der Volley Juniors Thüringen aus Erfurt in Sonneberg gastieren. Zwar hat es für die Mannschaft von Christian Kökow nach den überraschenden Tie-Break-Siegen gegen Erfurt II und Nordhausen beim Tie Break-Wunder-Day in der Wolkenrasenhalle in Nordhausen und anschließend in Jena nicht gereicht, weitere Punkte einzufahren, doch am Sonnabend sind, wenn man auf die Tabelle der Thüringenliga schaut, sogar zwei Siege im Bereich des Möglichen. Vieles hängt natürlich davon ab, ob alle Spielerinnen erkältungsfrei und nervlich optimistisch in die beiden Spiele gehen können.

Am Sonntag dann ist die Thüringenfinalrunde der U 16 doch etwas von Fragezeichen bestimmt. Abgesehen davon, dass Trainer Peter Höhn und auch zwei Spielerinnen noch von Erkältungen betroffen sind, die Leistungsträgerinnen Lisa, Lilly, und Isra sowie alle anderen Spielerinnen sind derzeit fit und fiebern dem Sonntag regelrecht entgegen.

Allerdings sind die Sonneberger Mädchen in eigener Halle trotz ihrer Siege in der Vorrunde nicht favorisiert, denn die Mädchen vom Erfurter Sportgymnasium mit mehreren Landesauswahlspielerinnen, von denen drei schon zur Sichtung der Nationalmannschaft eingeladen waren, und vom VC Gotha sind in der AK 16 gesetzt.

In der Vorrundengruppe der Sonnebergerinnen steht das erste Spiel gegen den VC Gotha an, das auch Aufschluss über die Spielstärke von Gotha liefern wird, und in der anderen Vorrundengruppe trifft der SWE VT Erfurt auf den VfB Suhl, auch ein vorentscheidendes Duell, denn den Mädchen vom Hildburghausener Land werden nur Außenseiterchancen eingeräumt.

Dennoch, wenn Sonneberg gegen Gotha oder Schmalkalden gewinnt, steht das Team der beiden Peter-Trainer im Halbfinale, in dem auch überraschendes passieren kann. In der U 14 gab es seinerzeit kein Halbfinale, das spielten die Staffelersten gleich das Finale.

Es wird spannend am Sonntag ab 10 Uhr bei den Mädchen der U 16 in der Lohau-Halle, denn nur der Titel und der Vizetitel berechtigen zur Teilnahme an der Regionalrunde gegen die besten Teams aus Sachsen Ende März.

Und dennoch wird geträumt in Sonneberg, dass man mit einer Portion Glück vielleicht doch wieder zu einer Endrunde wie bei der U 14 fahren kann, aber die Hürden dafür sind ungleich höher.

Dennoch sei sowohl den Sonneberger Frauen am Sonnabend wie auch den Mädchen der U 16 viel Glück für ihre wichtigen Spiele gewünscht und natürlich auch, dass viele Volleyball-Fans den Weg in die Lohau-Halle zu den beiden Spieltag finden, trotz oder gerade wegen dem Hellau allerorten in der Region. -rom-