Ereignisreiche Tage mit sportlichen Höchstleistungen


Am 7. Mai starteten sieben Mädels der derzeitigen U16 Volleyballerinnen des 1. Sonneberger Volleyballclubs 2004 nach Berlin zum Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ Volleyball WK III (4 : 4). Im Schulwettbewerb konnten sie sich zuletzt gegen den Favoriten Sportgymnasium Erfurt durchsetzen und vertraten nun Thüringen.

16 Landessieger waren angereist, u.a. auch einige Sportgymnasien (bspw. Dresden, Schwerin …) aber auch Talentzentren wie die Elly-Heuß-Schule Wiesbaden. 

Am Dienstag stand nun die Anreise, Akkreditierung, Bezug der Unterkunft, Hallenbesichtigung auf dem Plan sowie das frühzeitige Zubettgehen, denn am Mittwoch wurde gleich um 8:00 Uhr gegen die Sportschule Schwerin aufgespielt.

Die Mädels nutzten ihre starken Gegner um sich ordentlich einzuspielen, sie konnten etappenweise gut mithalten und zwangen den Gegner sogar zur Auszeit. Schwerin gewann beide Sätze mit seinen Stammspielerinnen, dennoch war die Stimmung weiterhin gut, da man sich der Größenunterschiede der gegnerischen Spielerinnen doch bewusst ist. Auf Augenhöhe spielten die Mädels im 2. Spiel gegen Besigheim (Baden-Württemberg). Zu Beginn des 1. Satzes konnte sich keine Mannschaft so richtig absetzen, dennoch ging dieser Satz mit 25:21 an Sonneberg. Im 2. Satz setzte der Gegner die Spielzeugstädterinnen sofort unter Druck, spielstark baute dieser seine Führung aus und konnte den Satz mit 25:16 für sich entscheiden.  Fehler, die sicherlich auch dem kleineren Feld geschuldet waren, hatten sich gehäuft. Im Tiebreak spielten nun die Sonneberger Ladys hoch konzentriert und durch ihre  Nervenstärke gewannen sie letztendlich den Satz mit 15:11 und somit das Spiel. Das 3. Spiel gegen Sinzig (Rheinland-Pfalz) verlief ähnlich, der 1. Satz wurde mit 25:19 gewonnen, den 2. Satz musste man leider mit 27:25 abgeben und wieder in den Tiebreak. Dieser verlief diesmal nicht so glücklich und die Mädels verloren mit 15:8 Satz und Spiel. Zu diesem Zeitpunkt war die Motivation weit gesunken, u.a. auch der Situation geschuldet, dass manche Unkorrektheiten des Gegners nicht abgepfiffen wurden und somit die Unsicherheit wuchs.

Nach einer kurzen Ruhepause mit Stärkung stießen die Ladys aus der Spielzeugstadt im Qualifikationsspiel für das Viertelfinale auf das Sportgymnasium Berlin. Sie spielten nun wieder konzentriert, aber derart kopfbefreit, dass jeder merkte, wie viel Freude sie an diesem Spiel hatten. Den Satz konnte Berlin mit 25:23 für sich entscheiden und den zweiten dann mit 25:15. Die Sonnebergerinnen waren stolz über ihr Ergebnis und dies sollte die beste Motivation für den nächsten Spieltag sein. Den Abend haben sie dann beim Play-Off Spiel der Männer – Berlin : Friedrichshafen ausklingen lassen. Live dabei zu sein in der Max-Schmeling Halle mit über 8.500 Zuschauern war für alle ein sehr schönes Erlebnis. 

Am Donnerstag ging es nun vormittags in die Platzierungsspiele um die Plätze 9 – 12. Beide gegnerischen Mannschaften waren an diesem Tage nicht wirklich starke Gegner, sodass Sonneberg  erst Münster (Nordrhein-Westfalen) mit 25:16, 25:16 und dann Dessau (Sachsen-Anhalt) mit 25:6; 25:9 klar dominierte. 

Wie heißt es so schön – wenn´s läuft, dann läuft´s und so sicherten sie sich den 9. Platz – stolz und sehr glücklich. Im Anschluss feuerten sie die Jungs vom Erfurter Sportgymnasium an, welche letztendlich den 7. Platz erreichten. 

Am Nachmittag inspizierten die Mädchen gemeinsam den Alexanderplatz. Im Fernsehturm verschaffte man sich einen Überblick über Berlin, bevor es weiter zum Potsdamer Platz ging. Nach einem leckeren Abendessen besuchten die Mädels die abendliche Show der BLUE MAN GROUP.

Der Freitag verlief in sportlicher Hinsicht etwas relaxter. Am Vormittag stand das Endspiel an: Wiesbaden gegen Meppen, das die Elly-Heuß-Schule Wiesbaden für sich entscheiden konnte. Im Anschluss – Freizeit, die ausgiebig zum Shoppen bzw. zur Sightseeing-Tour genutzt wurde. Zum Abschluss des Bundesfinales fand am Abend die Mega-Party in der Max-Schmeling-Halle statt, woran alle Jugendlichen der entsprechenden Sportarten (Hand,- Basketball, Tischtennis, Geräteturnen usw.) teilnahmen. Nach Auszeichnung der Erstplatzierten wurde gefeiert bis Sportlehrer Herr End zum Aufbruch rief.

Insgesamt waren dies für ALLE schöne, spannende und ereignisreiche Tage. Vielen Dank an Antje Oberender und Herrn End für die Betreuung sowie ein riesiges Dankeschön an die Trainer Peter Höhn und Peter Reißenweber für die vorhergehenden Trainingseinheiten und das Einstimmen auf das kleine Feld.

1.Sonneberger Volleyballclub 2004 – Ein starkes Team für eine starke Jugend

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