Das Beach-Fieber erfasst immer stärker den SVC 04

Volleyball: In der U 16 heimsten Sonneberger Starter diesmal zwei Thüringen-Medaillen ein

Erfurt (rom).Endlich gab es auch für das Sonneberger 2m-Talent Tristan Fröbel richtig Grund zum jubeln, denn für ihn gab es in Erfurt am Sonntag die Silbermedaille gemeinsam mit seinem Beach-Partner Krzikalla aus Eisfeld (Volley Juniors).

Und für eines der drei teilnehmenden Mädchen-Teams war bei hohen Temperaturen wie schon in der Vorwoche die Bronzemedaille Lohn bei dieser Landesmeisterschaft, wenngleich Lilly Brehm, diesmal mit Lisa Oberender gemeinsam am Start, noch mehr hätten erreichen können.

Und erneut enttäuschten auch die Duos Müller/Eisen und Bauer/Hoffmann keinesfalls, denn gerade bei der Mammutkonkurrenz von 14 (!) Mädchenteams in Erfurt, sind die Plätze 5, und beide SVC-Starterpaare wurden auf den 5. Platz gesetzt, das ist aller Ehren wert.

Das Teilnehmerfeld in Erfurt, sowohl bei den Mädchen wie bei den Jungen war echt beeindruckend, und alle startenden Beach-Teams des SVC 04 zeigten, dass sich auch bei der Sommervariante des Volleyball sich in Sonneberg nach der Eröffnung der eigenen Anlage am Stadion im Vorjahr sehr viel getan hat. Man ist auf Landesebene mittendrin, statt nur dabei, um mit dem Slogan eines Fernsehsenders darzustellen, was dem Vorsitzenden Christian Kökow und seinem Gesamtvorstand mit Stolz erfüllen dürfte.

Dass es wieder mehrfach dramatisch zuging und letztendlich wie schon in der Vorwoche bei der U 17 in Sonneberg nur ein Quäntchen Glück bei Oberender/Brehm im Halbfinale fehlte, um nach dem Titel zu greifen. Sie besiegten im Viertelfinale vereinsintern das Duo Müller/Eisen, während sich das dritte SVC-Team Bauer/Hoffmann dem späteren Meisterschaftsvierten Klein/Zielke aus Jena mit 1:2 unterlag. Es fehlte nur wenig bei Bauer/Hoffmann, um in das Halbfinale zu kommen.

Lisa Oberender und Lilly Brehm dürften letztlich wieder am eigenen Ehrgeiz gescheitert sein im Duell mit den Erfurterinnen Kettler/Reinhold, denn wie schon in der Vorwoche bei der U 17 (Lilly/Isra) gewannen sie den ersten Satz 15:13, verloren den zweiten mit 12:15 und dann unglücklich den Tie Break mit 8:11. Die Tür in Richtung Meistertitel stand lange offen, doch Bronze tröstete letztlich über vieles hinweg.

Richtig glücklich war diesmal im Erfurter Mammutturnier Tristan Fröbel, denn im Gegensatz zur Vorwoche in der U 17 lief es diesmal besser. Zwar unterlag man den Schmalkaldern Dimitrov/Hilbert im Finale, doch die Silbermedaille ist für den mittlerweile Zweimetermann Tristan letztlich mehr als nur ein Trostpreis.

Für den Nachwuchs des SVC 04 sind nun die wichtigsten Beach-Entscheidungen des Jahres gefallen, Markus Haugk als Jugendleiter hatte das Turnier der Vorwoche in Sonneberg in Griff.

Das Beach-Camp selbst steht noch an, aber der SVC 04 Sonneberg macht sich im Volleyball landesweit wieder richtig einen Namen, wird sowohl in der Halle wie auch auf Sand zu einer Adresse, an der keiner mehr vorbei kann.

Die Tragik der vergangenen Saison liegt für die Sonneberger, die mehrere Aufstiege feiern konnten leider darin, dass die 1. Frauenmannschaft nach ihrer stärksten Saison der letzten Jahre doch in den sauren Apfel des Abstiegs beißen muss, wenn es nicht noch beim TVV bis zu Saisonbeginn eine neue Regelung gibt, was aber wenig wahrscheinlich ist. Die Sonne scheint bei den Sonneberger Volleyballern, doch dazwischen gibt es auch Gewitter.

Was allerdings noch in den Sternen steht, ist, dass es in Sonneberg wieder zu Jahresempfang eine Bundesligavorstellung geben könnte, denn der SV Schwaig, im vergangenen Jahr in der Lohau-Halle Gegner des nun in die Erstliga aufgestiegenen Süd-Meisters Eltmann hat jetzt schon vorsorglich Interesse angemeldet, was Sven Kellermann, künftig in Schwaig spielend, in den sozialen Medien auch schon angeregt hat. Und die drei aus dem „Nahen Osten“, wie die aus Thüringen stammenden Ex-Coburger Hansi Nürnberger, Sven Kellermann (Schwaig) und Marcel Herrmann haben irgendwie Sehnsucht danach, dem Sonneberger Volleyball-Publikum noch einmal ein Schmankerl zu bieten, wenngleich noch nichts konkret vereinbart wurde. Aber, man kann ja nicht wissen. Und ein Spiel der Ex-Sonnebergerin Lina Marie Lieb mit ihren Dresdnern in der Heimatstadt steht ja auch noch aus.

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